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Kolumne - Konrad Graber, Ständerat
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LUCERNE is fantastic
Mit dieser Aussage wirbt Luzern für sich und Tausende Touristen, die jedes Jahr Luzern besuchen. Als Drehscheibe an der Gotthardroute, die seit dem 13. Jahrhundert Süddeutschland mit Mailand verband, profitierte Luzern zuerst von seiner Charakteristik als Marktort, später als Ausgangspunkt für den Fremdenverkehr und schliesslich auch als Industriestandort. Der Handel brachte der Stadt eine Vorrangstellung in der Innerschweiz, aber auch Kontakte mit fremden Kulturen im Elsass und in der Lombardei. Dies ist auch heute noch spürbar. Die Luzernerinnen und Luzerner zeigen sich bei Abstimmungen oft überraschend offen. Bei der Abstimmung über den UNO-Beitritt verhalf der Kanton Luzern zum erforderlichen Ständemehr, das bekanntlich sehr knapp erreicht wurde.
Verkehrsverbindungen waren für Luzern stets sehr wichtig. Der Vierwaldstättersee war die verbindende Verkehrsachse bei der Gründung der Eidgenossenschaft. Er ist auch heute noch das verbindende Element unter den Zentralschweizer Kantonen, obwohl Luzern wirtschaftlich zum Grossraum Zürich gehört. Deshalb kämpft unser Kanton auch energisch für eine bessere Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr. Im Rahmen von Bahn 2030 kann nur ein Tiefbahnhof die gewünschte Erschliessung und Kapazitäten auf dem Schienennetz, insbesondere auch nach Zürich, bringen.
Im vergangenen Jahr wurde der Lucerne Marathon bereits zum dritten Mal mit rund 8000 Teilnehmenden durchgeführt. Dieser führt landschaftlich schön unter anderem über viele Kilometer entlang des Vierwaldstättersees. Die beiden CVP-Staffeten und Staffeten anderer Parteien, zusammengesetzt aus Mitgliedern des Bundesparlamentes und des Kantonsrates Luzern, waren für mich Symbol, sich im Verbund für den Tiefbahnhof einzusetzen. Nötigenfalls auch mit der Ausdauer von Marathon-Läufern. 


